Museen

Serpentinstein- und Heimatmuseum Zöblitz

Drechselbank
Drechselbank
Im Zöblitzer Heimatmuseum können Sie neben einer voll funktionstüchtigen Serpentinsteindrechselwerkstatt aus dem Jahre 1889 auch viele gedrechselte Kunstwerke aus Serpentinstein besichtigen. Diese Werkstatt stellt ein einmaliges Beispiel der Serpentinsteinbearbeitung mit einfachsten Maschinen dar. Diese Maschinen sind sämtlich funktionstüchtig und werden von Lederriemen über eine Transmission angetrieben. Hier können Sie sich externer Link virtuell in der Werkstatt umsehen.

Außerdem sind Exponate zur regionalen Frühgeschichte, zur Zöblitzer Stadtgeschichte und zum historischen Handwerk zu sehen. Ebenso können Sie nach dem Museumsbesuch auch noch die Kirche besichtigen.

Bis zum 30.08.2026 befindet sich die Sonderausstellung "Bilder aus der Heimat" von Ursula Fietsch aus Rübenau in unserem Heimatmuseum.

Vom 12.09.2026 bis zum 15.11.2026 befindet sich die Sonderausstellung "Urlaubsimpressionen – Farbe im Reisegepäck" von Petra Fecho aus Gornau/Dittmannsdorf in unserem Heimatmuseum.
Alles begann im Jahr 2022 mit einem besonderen Geschenk: Ein mit einem Seemotiv bemalter Stein weckte in Petra Fecho den tiefen Wunsch, diese Kunstform selbst auszuprobieren. Der Zeitpunkt war perfekt gewählt. Nach dem Abschied aus dem aktiven Berufsleben war plötzlich der Raum und die Zeit für ein neues, kreatives Hobby vorhanden. Der erste Versuch entwickelte sich schnell zu einer großen Leidenschaft für die Malerei. Die Ideen für die Werke entstehen vor allem auf Reisen mit dem Wohnmobil. Unterwegs gesammelte Steine und Treibholz dienen als primäres Ausgangsmaterial. Manchmal werden diese Fundstücke noch direkt auf Reisen bemalt, meistens jedoch im heimischen Atelier. Auch Restholz, wie übrig gebliebene Bretter, sowie Steine aus dem eigenen Garten  nden Verwendung. Das Besondere dabei: Die natürlichen Formen und Maserungen der Fundstücke inspirieren bereits vor dem ersten Pinselschwung und geben das spätere Motiv vor. Für die Arbeiten wird hauptsächlich Acrylfarbe verwendet, wobei die fertigen Stücke anschließend schützend lackiert werden. Neben Naturmaterialien entstehen auch klassische Bilder auf Leinwand, vorwiegend stimmungsvolle Landschaften. Seit etwa einem Jahr widmet sich die Künstlerin zudem der Aquarellmalerei und experimentiert dabei mit verschiedenen Techniken. Unterschiedliche Materialien mit vielfältigen Farben zu gestalten, bleibt für sie ein dauerhaft spannender Prozess. Diese erste Ausstellung lädt dazu ein, die Vielseitigkeit der Naturkunst zu entdecken.

Sollte das Heimatmuseum verschlossen sein, so melden Sie sich bitte nebenan in der Touristinformation.

Anschrift
Zöblitz, Bahnhofstraße 1
09496 Marienberg
 
Telefon: 037363 / 7704
Fax: 037363 / 18547
E-Mail: info-zoeblitz@marienberg.de

Öffnungszeiten
Montag bis Mittwoch:11:00 bis 15:30 Uhr
Samstag und Sonntag:13:00 bis 16:00 Uhr

Gruppenanmeldungen werden auch außerhalb der Öffnungszeiten berücksichtigt.

An folgenden Tagen ist geschlossen: Neujahr, Karfreitag, Ostersonntag, 1. Mai / Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag, 3. Oktober / Tag der Deutschen Einheit, Buß- und Bettag, Heiligabend, 1. und 2. Weihnachtstag, Silvester.

Eintrittspreise (inkl. Führung)
Museum (Einzelperson):bis 3,00 €
Kirche (Einzelperson):bis 1,50 €
Mit Gästekarte oder für Kinder usw. gibt es Ermäßigungen. Für Gruppen und Führungen andere Preise.

Heimatstube und Schmiede Ansprung

Heimatstube und Schmiede Ansprung
Heimatstube und Schmiede Ansprung
Ansprung, Rübenauer Straße 1a
09496 Marienberg

Ansprechpartner für Führungen:
Wolfgang LöschnerTelefon: 037363 / 7239
Manfred RichterTelefon: 037363 / 7874


Verehrte Besucher,

Im Erdgeschoss unserer Heimatstube lernen Sie das Handwerk der ehemaligen Dorfschmiedfamilie Richter kennen. Auf Wunsch und Voranmeldung bei Herrn Löschner (Tel.: 037363 / 7239) oder Herrn Richter (Telefon: 037363 / 7874) werden spezielle Führungen und Schauschmieden angeboten. Ferner sind Werkzeuge der Holzröhrenbohrer, der Waldarbeiter, der Köhler, des Kühleistransportes, der Leinverarbeitung usw. zu sehen. Im Dachgeschoss ist die Entwicklung unseres Ortes vom Waldhufendorf Aschbergk bis zur Gegenwart dargestellt. Erstes Zeugnis menschlichen Daseins legt das Modell eines ca. 800 Jahre alten Tongefäßes ab, welches 1982 bei Grabungsarbeiten in Ortsmitte gefunden wurde.
Der größte Teil der Ausstellungsfläche ist dem Serpentinstein, dem Marmor Zeblicius, vorbehalten. Dieser Stein, der im Zeitalter des Karbon auch auf Ansprunger Flur entstanden ist, in Steinbrüchen abgebaut und vorwiegend bei der Firma Otto Lippmann zu hervorragenden Erzeugnissen verarbeitet und vertrieben wurde, diente über Jahrzehnte hinweg den Erwerbszwecken vieler unserer Einwohner. Jener Komplex kann aber nur im Zusammenhang mit der Serpentinsteingeschichte unserer Stadt Zöblitz gesehen werden, deren Ortsteil wir jetzt sind.
Bei einem Rundgang können Sie einen Einblick in die Entstehung des Serpentinsteins, die Lage der Steinbrüche, die Bearbeitungsmöglichkeiten, die große Artikelvielfalt und deren Präsentation im In- und Ausland, welche Zeugnis von der handwerklichen Fähigkeit unserer Vorfahren ablegen, nehmen. Zu sehen ist auch die Drehbank mit Fußbetrieb des Serpentinsteindrechslers Paul Mühl aus Zöblitz, welche ebenfalls zum Ausstellungsumfang gehört, deren Funktion vorgeführt wird und Ihnen die bescheidenen technischen Möglichkeiten veranschaulicht, welche zur Herstellung dieser Artikel um 1900 verfügbar waren.
Einen weiteren Schwerpunkt zur Ausstellung stellt der Schwerpunkt Holz dar, der u.a. von der Holzköhlerei, der Holzäscherei zur Glaserzeugung in der Glashütte auf der Hüttstatt, der Spanschachtelherstellung und von weiteren Möglichkeiten der baulichen Gestaltung und von Waren des täglichen Bedarfs zeugt. Vergegenständlicht wird Ihnen das in Form eines Modells des bis 1964 betriebenen letzten Kohlenmeilers von Ansprung, in bildlichen Darstellungen, die belegen, dass in Ansprung der Ausgangspunkt für die nordböhmische Glasindustrie in Novi Bor zu suchen ist und in der Form vieler anderer Schaustücke.
Als Sehenswürdigkeit erzgebirgischen Brauchtums können Sie den winterlichen Weihnachtsberg von Paul und Günter Hengst aus dem Jahre 1955 in Augenschein nehmen.
Viele Kleinode, die vom Fleiß und dem handwerklichen Geschick unserer Vorfahren Zeugnis ablegen, runden das Bild dieser Ausstellung ab.
Zum Abschluss des Rundgangs stehen Ihnen die Ortschronik und weitere historische Dokumente zur Einsichtnahme zur Verfügung. Nicht wenige Besucher bekunden beim Verlassen unserer Heimatstube, dass die eingangs gehegten Erwartungen übertroffen wurden. Überzeugen Sie sich bitte auch selbst einmal davon.

Glücksschweineausstellung in Ansprung

Glücksschweineausstellung in Ansprung
Glücksschweineausstellung in Ansprung
Die private Glücksschweineausstellung im Café Graupner in Ansprung zeigt über 1000 Exponate rund ums Schwein haben. Was als kleine Sammelleidenschaft angefangen hat, kann nun täglich besichtigt werden.

Ansprung, Ansprunger Hauptstraße 1a
09496 Marienberg
037363 / 4401

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag:ab 14:00 Uhr
Montag:Ruhetag

Eintrittspreise:
Erwachsene:1,00 €
Kinder:0,50 €
Wer ein Schwein mitbringt, hat freien Eintritt.

Heimatstube Sorgau (in der alten Schule)

Besuch und Führung nach Vereinbarung mit:

Rudolf HüblerTelefon: 037363 / 7585
Gunter BaldaufTelefon: 037363 / 18395